Gaggenau

Designgespräche

Die Welt des Designs nimmt maßgeblichen Einfluss auf unseren Alltag – sei es in Form von Brücken, die Stadtteile verbinden, eleganten Leuchten aus Recycling-Material oder Wandverkleidungen, die eine einzigartige Atmosphäre erschaffen. Wir haben mit Vertretern dieser zukunftsweisenden Zunft gesprochen.


Viel mehr als nur Licht

Was kommt dabei heraus, wenn ein paar helle Köpfe ansprechende Designästhetik mit kompromissloser Nachhaltigkeit und tief greifender gesellschaftlicher Verantwortung kombinieren? Graypants.

Das amerikanisch-niederländische Designunternehmen schlägt mit seinen unkonventionellen, aus recycelten Materialien gefertigten Leuchten hohe Wellen. Die beiden Gründer Jonathan und Seth, von Haus aus Architekten, stellen mit ihrer Leidenschaft für spektakulär geschnittene Möbelstücke und Leuchten aus recycelten Rohstoffen jeden Gebäudeentwurf in den Schatten. Die Materialien, die Menschen, die sie zusammenfügen und die kreativen Ideen, die dem Projekt zugrunde liegen, veranschaulichen eindrucksvoll, was man mit Design alles bewegen kann.

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Poesie für die Wände

Lange Zeit waren eine puristische Atmosphäre und rein weiße Wände ein absolutes Muss unter Inneneinrichtern, aber heute empfinden viele diese Ästhetik als zu kühl. Die Wände dürfen wieder Geschichten erzählen. Während die äußere Linienführung und Fassade eines Gebäudes dazu dienen, der Öffentlichkeit den Geschmack des Bauherren zu präsentieren, spricht die Innengestaltung eine viel persönlichere Sprache. Wände mit einer einzigartigen Atmosphäre zu schaffen ist das Spezialgebiet von Ulrich Welter, dessen Wandpanele und -verkleidungen unter anderem Hotelzimmer des Adlon in Berlin, des Grand Hotel Heiligendamm, des Negresco in Nizza und Stores der Haute-Couture-Label Dior und Chanel schmücken.

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„Die Wahl der Wandverkleidung lässt sehr persönliche Rückschlüsse auf den Charakter eines Menschen zu.“ Ulrich Welter

Verbindungen schaffen

Es heißt, man solle einen Designer nicht mit dem Entwurf einer Brücke beauftragen, sondern damit, eine Verbindung zwischen zwei Seiten eines Flusses zu erschaffen. Der Architekt Michael Maltzan aus Los Angeles tut genau das – und verbindet dabei nicht nur Stadtteile, sondern setzt Fluss und Stadt harmonisch zueinander in Beziehung. „Mir liegt daran herauszufinden, wie Architektur dazu beitragen kann, dass Menschen eine Stadt als besonders fortschrittlich oder positiv erleben“. Maltzan versteht seine Entwürfe als Mikrokosmen des Lebens. Dass ihr Design sich am Menschen und seinen Fortbewegungsmustern orientiert, macht ihre besondere Ästhetik aus.

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