Gaggenau

Licht ist
Lebensqualität.

Für den Münchner Lichtdesigner Axel Meise ist das richtige Licht entscheidend.

„Licht ist das A und O der Wahrnehmung. Ohne Licht kann ich meine Umgebung nicht wahrnehmen. Deshalb ist die Qualität des Lichts so wichtig.“

Wie auffällig dürfen Leuchten als Objekte sein? Sollen sie mit den Räumen harmonieren oder bewusste Kontrapunkte setzen? Welche Qualität muss ihr Licht mitbringen, und was sollen sie überhaupt erhellen? Der Umgang mit Licht und Leuchten zählt zu den schwierigsten Herausforderungen beim Einrichten. Der Münchner Lichtgestalter und Designer Axel Meise ist einer der wenigen in der Branche, die klare Antworten auf diese Fragen bieten können.

Mit unverwechselbaren Leuchten, gemeinsam entworfen und entwickelt mit dem Physiker und Partner Christoph Kügler, ist Meises Marke „Occhio“ („Auge“ auf Italienisch) ein buchstäblicher Lichtblick. 1999 von Meise gegründet, begann das Unternehmen mit einer ebenso einfachen wie revolutionären Idee: ein in Design und Form durchgängig gestaltetes, multifunktionales Lichtsystem für jede räumliche Anforderung zu schaffen. Bis heute ist sich Meise treu geblieben: „Occhio-Leuchten kennzeichnet ihre konsequente Formensprache in Verbindung mit dem jederzeit perfekten, modifizierbaren Licht“, erklärt Axel Meise seine Philosophie. Licht sieht er als „A und O der Wahrnehmung. Ohne Licht kann ich meine Umgebung nicht wahrnehmen. Deshalb ist die Qualität des Lichts so wichtig.“

Dieser ideelle Hintergrund, die durchdachte große Linie, sei es, was Occhio von vielen anderen Leuchten unterscheide. Kern der Idee ist ein modulares Kopf-Körper-System, das funktionale „Leitmotiv“ aller Occhio-Leuchten: Verschiedene, drehbare Reflektorköpfe ermöglichen spezifische Lichtwirkungen und sind durch einen einfachen Steckmechanismus austauschbar.

Die Kunden sind überzeugt. Zwei Drittel von ihnen kommen, um sich ihre Privaträume mit Occhio-Leuchten ausstatten zu lassen. Die anderen wollen Ladengeschäfte und Hotels, Gastronomie und Bibliotheken, Showrooms (wie auch die von Gaggenau) und sogar Sakralbauten wie die Hasan-Tanık-Moschee in Ankara von Occhio ins rechte Licht setzen lassen.

Ob in der Planungsabteilung, im Kölner oder im Münchner Showroom: Occhio bietet nicht nur Lösungen für Einrichtungsprobleme, sondern auch visionäre Fortschritte bei Technik und Design. Denn die Qualität, so der Geschäftsführer, erschöpfe sich eben nicht im ebenso dezenten wie eleganten Design, sie finde sich auch im Innenleben jeder Leuchte wieder.

Die allgegenwärtige Kristall-Linse, das optische Markenzeichen von Occhio, bietet durch ihre Blendfreiheit bei gleichzeitiger Bündelung und Streuung die perfekte Abbildung des Lichts. Komplizierter wird es dahinter: Während Halogen-Ausstattung nur relativ einfache Technik benötigt und allenfalls dimmbar sein muss, erfordert moderne LED-Technologie komplexere Elektronik und bietet dafür eine deutlich größere Funktionsbreite.

Die IZB Residence Campus at Home in Martinsried bei München ist das erste Hotel, das komplett mit Occhio-Leuchten ausgestattet ist.

Im Korpus verbergen die jüngeren Occhio-Serien gewichtige Module, die neuen Bedienkomfort möglich machen. Die puristisch designten Präzisionsleuchten sind nicht nur in alle Richtungen dreh-, wend- und zum Teil steckbar, sie reagieren auch auf Handzeichen. Axel Meise wird zum Magier, wenn er sie durch Gesten berührungslos aktiviert und steuert. Wie durch Zauberhand verändert sich die Intensität des Lichts, wechselt die Strahlrichtung von unten nach oben.

„Joy of light“ nennt Meise diese Vielfalt und genießt das Vergnügen, die Möglichkeiten der Leuchten auszuschöpfen. Denn bei den „Handzeichen“, mittels derer sich auch eine einmal gefundene, individuelle Einstellung dauerhaft speichern lässt, macht diese Entdeckungsfreude noch lange nicht Halt. Es gibt eine ganze Palette von Filtern und Linsen, mit denen Occhio-Licht weiter verändert werden kann – je nach Geschmack und Anlass.

Die Kristall-Linse bietet durch ihre Blendfreiheit bei gleichzeitiger Bündelung und Streuung die perfekte Abbildung des Lichts.

Dabei ist die Entwicklung der LED für Axel Meise ein Meilenstein, der eine gerade erst beginnende Zukunft markiert. Im Rekordtempo verbessert sich die Qualität der LED-Technik, deren zweifelhafter Ruf als „kalt“ und „seelenlos“ längst überholt ist. Mängel, wie die lückenhafte Bandbreite im Lichtspektrum und die damit einhergehende schlechte Farbwiedergabe, sind nahezu komplett behoben, und auch die Leistung steht herkömmlichen Halogenleuchten kaum noch nach.

Anders als die politisch verordnete Übergangstechnologie der Energiesparlampen ist LED gekommen, um zu bleiben und in Zukunft Effekte und Funktionen möglich zu machen, deren Anwendungsvielfalt heute noch kaum absehbar ist. „Doch auch wenn künftig Tages- und Kunstlicht nicht mehr unterscheidbar sein werden, wenn Tapeten leuchten oder luminöse Fensterscheiben die Nacht zum Tag machen, die lokale Lichtquelle mit ihren Funktionen wird es immer geben“, prophezeit Meise.

Die Zukunft seines 80-Mitarbeiter-Unternehmens in Deutschland und am Produktionsstandort in China scheint ebenso strahlend wie das typische, warme Occhio-Licht. Dass es stetig aufwärts geht, erfährt Axel Meise nicht nur an den sich häufenden Wiedersehen mit seinen Leuchten überall auf der Welt, sondern auch in unmittelbarer Nähe: „Als kürzlich neue Nachbarn einzogen und ihre Occhio schon dabeihatten, war das ein wirklich gutes Gefühl.“

Text: Wolf-Christian Fink

Fotos: Elias Hassos (Porträt), Occhio (Interieur/Produkte)

www.occhio.de


Occhio-Leuchten wie das Doppel „lui“ und „lei“ verbergen im Korpus Module für neuen Bedienkomfort: Sie reagieren auch auf Handzeichen.

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